Archiv 2010
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GRÜNE JUGEND meets Karo Linnert
28. April 2010
Bürgermeisterin und Finanzsenatorin Karoline Linnert hat die GRÜNE JUGEND besucht und sich nicht nur fachlich hoch kompetent sondern auch mit viel Humor präsentiert. Immer wenn die Stimmung auf Grund der prekären Finanzsituation und der Ohnmacht des Landes Bremen resigniert zu kippen drohte, wusste die Finanzsenatorin die Stimmung aufzulockern und erklärte gleichzeitig sehr nüchtern: "Eine nachhaltige Finanzpolitik ist möglich. Sich den Folgen seines Handelns bewusst zu sein, nicht nur bis zur nächsten Wahl, darauf kommt es an."
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Die GRÜNE JUGEND macht mobil
12. April 2010
Am Freitag war die GRÜNE JUGEND Bremen in der Innenstadt unterwegs um Passanten für die Anti-Atom-Menschenkette zu mobilisieren. Alle sind herzlich eingeladen zusammen mit den GRÜNEN und der GRÜNEN JUGEND nach Glückstadt zu fahren und dort Teil der Menschenkette zu sein. Die Bustickets kosten für Hin- und Rückfahrt 10 € und sind in der Landesgeschäftsstelle erhältlich. Mehr Informationen gibt es hier.
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Die GRÜNE JUGEND Bremen hat einen Patenhund
7. April 2010
Fotos von der Homepage des Tierheims (Lonzos Tierheim-Seite)
Die GRÜNE JUGEND BREMEN übernimmt die Patenschaft für einen Hund aus dem Tierheim Arche Noah. Lonzo heißt der Auserwählte, er ist ein Staffordshire-Terrier-Mix und damit ein Listenhund, der es in Bremen besonders schwer hat. Obwohl Lonzo aus Bremen kommt darf er nicht mehr nach Bremen vermittelt werden (das Tierheim liegt in Stuhr, Niedersachsen, an der Landesgrenze zu Bremen). Dabei leidet der Arme sehr im Tierheim. Es gibt noch viele weitere Regeln, die Listenhunde (sogenannte Kampfhunde) meistens zu Unrecht einschränken. Wir wollen uns für sinnvolle Regelungen einsetzen.
Bericht von der Podiumsdiskussion: "Junge Politik in Bremen - bessere Politik?"
von Henrik Steinert, 10. März 2010
Am Mittwoch, den 3. März 2010, fand um 18:00 Uhr eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Junge Politik in Bremen - bessere Politik?" im Theater am Goetheplatz Bremen statt.
Die Begrüßung erfolgte von Herrn Dr. Altenhof, dem Leiter des Bildungswerkes „Konrad Adenauer Stiftung e.V.", der auch Moderator der Diskussion war.
Als RepräsentantInnen für die Junge Politik waren vier Personen eingeladen:
- Michael Jonitz von der Jungen Union, der den erkrankten Malte Engelmann vertrat und der Älteste der jungen Diskutierenden war (Jahrgang 1982).
- Christina Meyer von den Jungen Liberalen, auch kurz JuLis genannt.
- Jens Crueger, der als ehemaliges Mitglied der Bremischen Bürgerschaft für Bündnis 90/Die Grünen bereits über große politische Erfahrung verfügt und derzeit bei den JuSos in Hamburg aktiv ist.
- Außerdem natürlich unsere Grüne Jugend Bremen-Sprecherin Linda Neddermann.
Bereits zu Beginn wurde die überparteiliche Zusammenarbeit der Jugendorganisationen vom Moderator Dr. Altenhof gelobt, was vor allem Jens stark unterstützte. Auch Linda war dieser Meinung, trat
aber durch ihr Bekenntnis, dass ihr Freundeskreis fast ausschließlich grün sei, für den hohen Stellenwert der Politik in ihrem Alltag ein und stieß bei den zahlreichen Anhängern der Grünen
Jugend, die den Altersdurchschnitt der ZuschauerInnen deutlich absenkten, auf große Zustimmung.
In der ganzen Debatte zeigte sich, dass Linda in erster Linie auf eine gute inhaltliche Darstellung wert legte, im Gegensatz dazu Jens sehr auf seine Rhetorik bedacht war. Vor allem ihr Mut, das
Konsens-Gerede der Anderen zu durchbrechen, indem sie einige Forderungen der Grüne Jugend - Frauenquote und die Wahlalterherabsenkung auf 0 Jahre - gegen die Meinung der drei weiteren
RepräsentantInnen junger Politik verteidigte, überzeugte das Publikum.
Zur Diskussion war es dabei durch die Frage nach der Einführung einer Jugendquote gekommen, die jedoch keine Überzeugung bei den Diskutierenden finden konnte. Weitere wichtige Themen waren die
Schuldenlast Bremens und die Studiengebühren. Hier zeigte sich die grüne Färbung von Michael, der trotz seiner Mitgliedschaft bei der Jungen Union klar gegen Studiengebühren eintrat und dabei
zumindest bei den Anhängern der Grünen Jugend einen durchaus positiven Eindruck hinterließ. Ganz anders war das bei Christina, die die Linie von Schwarz-Gelb im Bund verteidigte und nach einer
Kurzerklärung der FDP-Politik, Steuersenkung führe zu mehr Geld in der Tasche, was zu mehr Konsum führe, nach Nachfrage aus dem Publikum rasch auf Dr. Guido Westerwelle verwies. Auch ihre
Aussage, dass die Bevölkerung bei der Bundestagswahl noch Steuersenkungen gewollt habe und jetzt auf einmal nicht mehr, wirkte nicht sonderlich souverän. Mit ihrer Einleitung „60 Jahre Rot-Grün
in Bremen" hatte sie allerdings, wenn auch unfreiwillig, die Lacher auf ihrer Seite, wobei das ein Satz war, den die AnhängerInnen der Grünen Jugend sicherlich gerne in ihrem Geschichtbuch lesen
würden.
Einig waren sich alle, dass die neuen Medien ein Ort junger Politik sein sollten. Es musste allerdings anerkannt werden, dass die Piratenpartei dort gegenüber den etablierten Parteien
deutlich im Voraus gewesen ist. Auf die Frage wie Jugendliche für Parteiarbeit angeworben werden können, verwiesen alle auf die Programme ihrer Parteien, wobei vor allem die Moderation das Thema
schnell wechselte und so eine der Schlüsselfragen der Podiumsdiskussion laut Meinung vieler ZuhörerInnen nicht ausreichend beantwortet wurde. Neben der Moderation neigte vor allem der
Neu-Hamburger Jens zu Abschweifungen und offenbarte uns seine gesamte Meinung zum Aufstieg und Wirkens Obamas. Andererseits war er durch die mehrfache Betonung seines Herkunftviertels Tenever
zumindest bemüht, seine Bremer Wurzeln nicht zu verleugnen.
Am Ende stellten sich die vier RepräsentantInnen der Jugendorganisationen den durchaus kritischen Fragen des Publikums, die Bremer Politik genauso anschnitten wie Bundespolitik. Neben Fragen zu
Regionalpolitik war auch hier die Kritik an der schwarz-gelben Bundesregierung deutlich herauszuhören. Von Christina kamen dabei wenig befriedigende Antworten. Michael begegnete dem dagegen durch
seine „grünere Einstellung".
Alles in allem war der Abend im Theater am Goetheplatz auf jeden Fall ein Erfolg für die junge Politik in Bremen. Es wurde sich über Parteigrenzen hinaus ausgetauscht und zu den Fragen, die dem
Publikum unter den Nägeln brannten, wurde Stellung bezogen. Die Mehrheit der ZuschauerInnen würde sich sicherlich über eine weitere Veranstaltung freuen.
Am 03.03.2010 hat Buten und Binnen einen Beitrag über juge Politik in Bremen gesendet. Die GRÜNE JUGEND ist durch Alexandra Werwath vertreten. Link zum Video: http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=025697
GRÜNE JUGEND setzt sich für den Veggiday ein
Die Grüne Jugend Bremen (GJHB) begrüßt die Initiative zur Einführung eines Veggidays in Bremen. Fleischkonsum ist für einen Großteil der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, auf Fleisch zu verzichten ist effektiver Klimaschutz. Leider gibt es hier noch immer ein Akzeptanzproblem, dabei soll niemandem etwas verboten werden. Es wäre wünschenswert, wenn ein neues Bewusstsein hinsichtlich der Ernährung entsteht. „Viele Menschen wissen gar nicht, welchen Einfluss ihr Essverhalten auf den Klimawandel hat", meint Karolina Ziehm (23), Sprecherin der Grünen Jugend Bremen. „Dazu kommt das unvorstellbare Leid, das Tieren in Massentierhaltung zugefügt wird", ergänzt ihre Amtskollegin Linda Neddermann (21). Wenn die Kosten, die durch Massentierhaltung in Bezug auf den Klimawandel entstehen, durch Steuern auf Fleischprodukte gedeckt werden müssten, wäre Fleisch wohl unbezahlbar. Der Veggiday ist ein öffentlichkeitswirksames und bewusstseinsbildendes Projekt mit dem Bremen eine Vorreiterrolle einnehmen kann, deswegen gilt für die Grüne Jugend: Donnerstag=Veggiday.
Mehr Infos zum Veggiday gibts unter www.veggiday.de
GRÜNE JUGEND Bremen startet neu durch.
Nachdem im Januar 2010 turnusmäßig ein neuer Landesvorstand gewählt wurde, kann die Grüne Jugend Bremen (GJHB) jetzt wieder richtig durchstarten. „Ende 2009 haben wir unsere Satzung komplett
überarbeitet, nun sind die Formalitäten geklärt und in diesem Jahr werden wir eine aktive Grüne Jugend sein", sagt Karolina Ziehm (22), die neu gewählte Sprecherin. Aktionen gegen Atomkraft
stehen an erster Stelle, alle Atomkraftgegner sind aufgerufen sich an der Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel, zu beteiligen.
In Bremen dürfen bei der kommenden Bürgerschaftwahl Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben, die Grüne Jugend hält das für einen Schritt in die richtige Richtung, „doch das reicht uns nicht,
jeder Mensch sollte wählen dürfen", meint Ziehm. „Praxisgerecht wäre zumindest ein Wahlrecht für Kinder ab 12 Jahren", ergänzt Linda Neddermann (21), die die weibliche Doppelspitze bei den
Junggrünen vervollständigt. Weiterhin sind im Landesvorstand David Höffer (25) als Schatzmeister, sowie Alexandra Werwath (17), Jasper Nehms (19) und Julian Stein (23) als BeisitzerInnen
vertreten.
Karolia Ziehm und Linda Neddermann versprechen für 2010 eine aktive GRÜNE JUGEND.