Demonstrationen

Für seine Überzeugungen zu demonstrieren ist und bleibt extrem wichtig. Hier findet ihr ein paar kleine Berichte und Fotos über die Demonstrationen an denen wir teilgenommen haben.

  • Die Anti-Atom-Demonstration "KettenReaktion"
  • Die Anti-Nazi-Demonstration in Bad Nenndorf
  • Eine Anti-AKW-Demonstration in Lingen/AKW Emsland

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Anti-Atom-Menschenkette

Samstag, 24. April 2010 im Teilabschnitt Glückstadt

Gemeinsam gegen Atom

Am 24. April haben 120.000 Menschen aus ganz Deutschland gezeigt, dass die Mehrheit der Menschen für den Atomausstieg ist. So wurde auf 120 Kilometern eine Menschenkette gebildet, die auf einer Strecke durch Hamburg die Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel verband. Es gaben sich junge und alte Menschen aus allen Teilen unserer bunten Bevölkerung die Hand und sendeten damit ein deutliches Signal an die Bundesregierung.

Verfassungswidrige Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke können wir nicht hinnehmen. Die Kernkraft beschert uns Probleme unter denen wir alle leiden müssen, deshalb müssen wir auch gemeinsam für ein Ende dieser Dinosaurier-Technologie sorgen. Denn wer garantiert die sichere Endlagerung des Atommülls? Wer garantiert uns gesundheitliche Unbedenklichkeit? Und wer erklärt uns die stark erhöhten Krebsraten im atomaren Einzugsgebiet?

Dem Ernst der Lage und der dringenden Notwendigkeit des Engagements waren sich alle bewusst — trotzdem wurde aus der Demo ein kleines, buntes Volksfest. Bei guter Stimmung und super Wetter kam man ins Gespräch und engagierte sich gemeinsam. Auch in unserem Bus herrschte gleich gute Stimmung und wir sind gutgelaunt in unserem Streckenabschnitt der Demo — Glückstadt — angekommen. Wir haben dann geholfen, die Menschenkette auf dem Deich, entlang der Elbe zu schließen. Ein lohnender und wichtiger Ausflug; das empfanden wir alle so. An dieser Stelle auch noch einmal ein Dankeschön an alle MitfahrerInnen, es hat Spaß gemacht mit euch!

Wir wissen warum wir gegen Atomkraft demonstrieren. Und wir sind sehr froh, dass dies am 24. auch tausende andere so sahen. Die Demo war ein voller Erfolg — Atomausstieg: Jetzt!

 

Weitere Informationen und Gründe für den Atomausstieg findest du auch hier (www.100-gute-gruende.de).

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Anti-Nazi-Demo in Bad Nenndorf

Samstag, 14. August 2010 in Bad Nenndorf

Bad Nenndorf nazifrei

Bad Nenndorf muss leider immer wieder Naziaufmärsche erdulden. Auch am 14. August war es in diesem Jahr wieder soweit: Geschichtsrevisionismus und Intoleranz hielten Einzug in das beschauliche kleine Städtchen. Unglaublich war dabei das Vorgehen der Justiz im Vorfeld der Demonstration. So hatte man den Nazi-"Trauermarsch" erlaubt, die Gegendemonstration des DGB allerdings mit der Begründung man habe zu wenig Polizisten vor Ort verboten. Durch die tolle und engagierte Arbeit des DGB - und seiner Anwälte - wurde dann in letzter Minute doch noch eine kleine Kundgebung erlaubt, die allerdings zeitlich und räumlich getrennt von der Nazi-Demo stattfinden sollte. Trotzdem war die Empörung auch bei der Kundgebung über ein solches Vorgehen der Justiz groß. Rednerinnen aller Bundestags-Parteien verurteilten den Entschluss und warben für Toleranz und ein nazifreies Bad Nenndorf.

Wenn es allerdings sein müsse - so die einhellige Stimmung aller Demokraten - würde man den Nazis auch im nächsten Jahr entgegenstehen. Bad Nenndorf ist bunt, nicht braun!

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Anti-Atom-Demo am AKW Emsland

Donnerstag, 26. August 2010 am Atomkraftwerk Emsland in Lingen

Unmissverständlich: Atomkraft abschalten!

Im Rahmen von Angela Merkels "Energiereise" traf sie am 26.08. die Bosse von RWE und E.ON im Atomkraftwerk Emsland in Lingen. Ein guter Grund um ihr und den Stromkonzernen nochmals zu zeigen, dass wir den dreckigen Atomstrom nicht wollen. Direkt am Kraftwerk demonstrierten viele Leute trotz strömendem Regen gegen die geplanten AKW-Laufzeitverlängerungen, dazu hatte die Kampagne ".ausgestrahlt" und das Netwerk "Campact!" aufgerufen. Leider zeigte Merkel kein Interesse an der Diskussion und verschwand schnell im Bürotrakt des Kraftwerks. Gehört haben dürfte sie uns allerdings schon, denn dank der verteilten Tröten und den lauten Trommeln einiger Demonstranten war es ein kreativer und lautstarker Protest.

Atomkraft abschalten - Jetzt!